Johann Sebastian Bach, berühmter deutscher Komponist, geb. 1685 – gest. 1750

Johann Sebastian Bach (*  31. März 1685 in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock. Er gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen.

Johann Sebastian Bach , geboren 1685 in Eisenach als Sproß einer über ganz Mitteldeutschland verbreiteten Musikerfamilie. Erzogen und unterrichtetvon seinem Bruder Johann Christoph inOhrdruf. Weiterer Unterricht in Lüneburg. erste Stellungals Geiger in Weimar. Seit 1703 Organist in Arnstadt,  1707 Organist in Mühlhausen i. Thüringen.   Seit 1773   war Johann Sebastian Bach Thomaskantor in Leipzig. Dort ist er 1750 gestorben.  Johhann Sebastian Bach hat (abgesehen von der Oper) auf jedem Gebiet der Musik Unvergängliches geschaffen.


In Johann Sebastian Bach verehren wir den größten Meister des Abendlandes.

Der Zugang zu seinem Werk ist freilich für den Ungeschulten nicht immer ganz leicht. Seine Musik will erarbeitet sein; sie verlangt vielmehr spieltechnisches Können, kompositorisches Wissen, Fähigkeiten zum Zergliedern wie zur Zusammenschau, kühles Denken und unmittelbare Erlebniskraft.

Johann Sebastian Bach stand in täglicher unmittelbarer Berührung mit der musikalischen Praxis, hatte in Leipzig für jeden Sonntag ein neues Chorwerk zu komponieren und aufzuführen, saß als unübertroffener Orgelspieler als Kantor auf der Orgelbank, spielte und unterrichtete ständig Klavier und Geige, leitete Sing- und Spielvereinigungen, sang und spielte zu Hause mit seiner Familie – und diese unablässige, man darf in einem sehr schönen Sinne sagen: handwerkliche Betätigung  bewahrte ihn vor allen Abseitigkeiten.

Vielleicht wäre  Johann Sebastian  Bachs Musik für viele Ausübende und Zuhörende weniger schwer verständlich, wenn man weniger an den künstlerischen, fast nicht mehr irdischen Koloß dächte, den die Zeit um 1900 aus ihm gemacht hat, als an den unablässig tätigen Musikwerker und vollsaftigen Menschen Bach mit all seinen menschlichen Stärken und Schwächen, seinem Humor und seinem Zorn, seiner hausväterlichen Güte und seinem Berufsärger.

Die „Sechs Brandenburgischen Konzerte“ ( Johann Sebastian Bach schrieb sie in Köthen auf Bestellung des Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg) sind zwar als höfische Unterhaltungsmusik gedacht; doch in ihrer Verbindung von künstlerischem Ernst und spielerischer Heiterkeit liegt ein unvergänglicher Zauber. Es handelt sich um meist dreisätzige Werke. Konzerte im heutigen Sinne sind sie nicht, denn es treten nicht so sehr Einzelspieler konzertierend einem Orchester gegenüber, vielmehr findet das Konzertieren (also „Wetteifern“) statt zwischen gleichberechtigten, oft auch stark besetzten Klanggruppen.

Kammermusik von Johann Sebastian Bach

Im öffentlichen Konzertieren nimmt Bach kammermusikalisches Werk längst nicht den Platz ein, der ihm gebührt. Die prachtvollen sechs Geigensonaten (etwa 1720 entstanden) zerfallen in zwei Gruppen. Die ersten drei sind sogenannte Kirchensonanten mit der Satzfolge langsam-schnell-langsam-schnell; innerhalb der Einzelsonaten gehören je zwei Sätze zusammen.

Klaviermusik von Johann Sebastian Bach

Ein Jahrzehnt reicht nicht aus, wnen man das Klavierwerk Bachs nach Tiefe und Breite erforscht; immer wieder kommt  man an zuvor übersehende Wegbiegungen, an denen sich enue überraschende Ausblicke bieten. Im Konzertsaal freilich begegnet man immer wieder den gleichen Stücken; das ist zu wenig, wenn auch durch Bachs Kompositionsweise teilweise verständlich.

Die großen Chorwerke von Johann Sebastian Bach

Aus den Hunderten von Kantaten, Motetten, Passionen, Oratorien Bachs können hier nur die bekanntesten herausgegriffen werden. Es ist beklagenswert, daß auch Fachleute heute noch nicht wissen, welch überwältigender Schatz an musikalischen, geistigen und im tiefsten Sinne religiösen Werten ihnen seit mehr als zwei Jahrhunderten geschenkt worden ist.  Glücklich sind Städte wie Leipzig, in denen die Pflege der Chorwerke Bachs zur selbstverständlichen Pflicht geworden sind.


Eines der wenigen volkstümlichen Werke ist ds Weihnachtsoratorium  (erste Aufführung 1734).    Die Hohe Messe in h-Moll  (entstanden 1733-1738) stellt sich äußerlich dar als Vertonung des lateinischen Textes der katholischen Messe durch einen protestantischen Kantor, und auch in der Vertonung selbst vermag man unschwer katholische wie protestantische Züge feststellen.  Und doch ist das Werk keineswegs katholisch oder protestantisch zugleich, wie Albert Schweitzer meint.

Johann Sebastian Bach gehört sicher zu den berühmtesten und bekanntesten Komponisten weltweit.

Es würden soviele Details über sein Leben und seine Werke , sein Schaffen und über sein Schaffensperioden verfasst, dass wir Sie hier an dieser Stelle gerne auch auf diese Seite verweisen:   Johann S. Bach

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch hier :   Berühmte Komponisten   und / oder berühmte Opern