Herakles/Herkules, berühmte Helden und Heroen, Helden der griechischen Mythologie

Herakles_meyers_wikipedia.deKaum ein Held ist  so berühmt wie Herkules, der Halbgott aus der griechischen Mythologie.
Die griechische Mythologie hat viele Götter, Halbgötter und berühmte Helden erschaffen, doch vor allem über den Sohn des Göttervaters Zeus und der sterblichen Königstochter Alkmene gibt es unzählige Geschichten und Mythen.

Herkules, der auch unter dem Namen Herakles bekannt ist, besaß dank seiner göttlichen Abstammung eine unglaubliche Stärke, die ihn zu einem Nationalhelden des alten Griechenlands machte. Der Halbgott machte nicht nur durch seine besonderen Abenteuer sondern auch durch viele Ehen, Affären und zahllose Kinder von sich reden.


Herakles wurde durch eine List von Zeus gezeugt und kam zusammen mit seinem Zwillingsbruder, der eigentlich sein sterblicher Halbbruder war, in Theben auf die Welt. Bereits vor seiner Geburt wurde Hera, die eifersüchtige Ehefrau von Zeus, zum lebenslangen Feind von Herakles.

Ihren ersten Mordanschlag auf den kleinen Halbgott konnte dieser selbst vereiteln, indem er die von Hera geschickten Schlangen mit seinen bloßen Händen erwürgte. Dies‘ war die erste von vielen folgenden Heldentaten des jungen Herakles.

Auch hier half das Orakel von Delphi

Da der junge Herakles mit seiner maßlosen Kraft nicht umzugehen wusste, wurde er von seinem Ziehvater auf den Kithairon zu seinen Rinderherden geschickt, wo der Junge mit den Hirten lebte und dort zu einem jungen Mann heranwuchs. Doch auch dieses entbehrungsreiche Leben hat dem jungen Helden seine Jähzornigkeit nicht vollkommen nehmen können.

So erschlug er in einem von Hera verursachten Wahnsinnsanfall seine Frau und ihre drei gemeinsamen Kinder. Aus Kummer darüber ging er zum Orakel von Delphi, um sich von ihm einen Rat einzuholen. Das Orakel riet Herakles zu einem zwölfjährigen Dienst bei Eurystheus, der zum Herren des Halbgottes bestimmt war, um seine Morde zu sühnen.

Eurystheus nahm Herakles in seine Dienste und gab ihm zwölf Arbeiten, die er allesamt bewältigen musste. Durch diese zwölf Arbeiten machte die griechische Mythologie Herakles zu einem Helden, von dem andere berühmte Helden nur träumen können.


Herakles  wurde unsterblich

Herakles erschlug den Nemëischen Löwen, dessen Fell ihn unverwundbar machte. Er tötete die neunköpfige Hydra, fing die Kerynitische Hirschkuh, den Kretischen Stier und den Erymanthischen Eber ein, musste die Rinderställe des Augias ausmisten, indem er zwei Flüsse in den Stall lenkte, rottete die Stymphalischen Vögel aus, zähmte die Rosse des Diomedes, die ihren eigenen Gebieter auffraßen, schaffte das Wehrgehänge der Amazonenkönigin Hippolyte herbei, raubte die Rinderherde des Riesen Geryon, pflückte die goldenen Äpfel der Hesperiden und brachte Kerberos, den Wachhund der Unterwelt, an die Oberfläche.

Als Belohnung für all diese Heldentaten wurde Herkules nach seinem Tod in den Olymp erhoben, wo er die Unsterblichkeit eines Gottes erlangte.

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