Herakles, berühmte Helden und Heroen, berühmte Helden der griechischen Mythologie

Herakles ist ein Held der griechischen Mythologie. Die griechische Mythologie nennt viele berühmte Helden. Einer der wohl bekanntesten ist Herakles. Neben herausragender Kraft ist er für Jähzorn und Hitzköpfigkeit bekannt. Außerdem weist sein Lebensweg zahlreiche Verbindungen zu anderen namhaften Vertretern der antiken Sagenwelt auf.

Die  Zeugung Herakles war kein reiner Liebesakt:

Göttervater Zeus wollte durch die Beziehung zur Perseus-Enkelin Alkmene einen Nachkommen schaffen, der über die Persiden herrschen sollte. Die eifersüchtige Hera vereitelte diesen Plan, indem sie dafür sorgte, dass die Königin von Mykene ihren Sohn Eurystheos früher gebar.


Aus Angst vor Rache setzte Alkmene ihr noch namenloses Kind vor der Stadt aus. Hier fand es seine Schutzpatronin Athene, die den Kleinen ausgerechnet Hera anvertraute. Die Ahnungslose stillte das geschwächte Kind und verlieh ihm dadurch göttliche Unsterblichkeit. Nachdem Athene den Säugling zu Alkmene zurückgebracht hatte, gab diese ihm den den tiefsinnigen Namen Herakles – „der, der sich an Hera Ruhm holte“.

Alkmenes Gatte Amphitryon ließ seinem Stiefsohn eine umfangreiche Ausbildung durch andere berühmte Helden angedeihen. Sie machten aus dem Knaben  Herakles einen sehr geschickten Wagenlenker, Reiter, Fechter und Bogenschützen.

Herakles  Jugend-Entscheidung zwischen Tugend und Lust ist als Sinnbild in die (Kunst-) Geschichte eingegangen und findet sich häufig als Motiv der darstellenden Kunst. Der Sophist Prodigos beschrieb die Situation anhand zweier gegensätzlicher Frauen, die ihn an einer Weggabelung von ihren jeweiligen Vorzügen zu überzeugen versuchten. Als echter Held wählte er schließlich den Weg der Tugend.

Das Leben und Sterben des Herakles

Nachdem er König Kreon im Kampf gegen die Minyer beigestanden hatte, gab dieser ihm seine Tochter Megara zur Frau. Von Hera durch zeitweiligen Wahnsinn getrübt, erschlug er sie und die gemeinsamen Kinder. Zur Verbüßung dieser grausamen und sinnlosen Tat wurde Herakles aufgefordert, sich in den Dienst von König Eurystheos zu stellen.

Dieser verlangte von Herakles die Erfüllung von zehn Aufgaben; da er zwei davon nicht anerkennen wollte, absolvierte der Held letztendlich zwölf. Desweiteren tat er sich bei der Erlösung Prometheus‘ und der Überlistung des Thanatos sowie im Kampf um Troja hervor.


Den Mord an Iphitos verbüßte Herakles  durch einen dreijährigen Dienst bei Omphale, die den Helden zu ihrem Weib machte und ihn zwang, Frauenarbeiten zu verrichten. Nachdem er ihr entkommen war, errang er durch einen Zweikampf mit dem Flussgott Acheloos die schöne Deïanira zur Frau.

Die griechische Mythologie erzählt auch vom unrühmlichen Ende des Helden: durch eine falsche Versprechung des Zentauren Nessos ließ Deïanira sich verleiten, ihrem Gatten ein todbringendes Gewand anzufertigen, in dem der Held so qualvolle Schmerzen erlitt, dass er sich verbrennen ließ.

Herakles ist auch unter dem Namen Herkules bekannt

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