Filmpreise, Filmfestivals, Oscar-Verleihung, Goya-Filmpreis 2014

Oscar Verleihung 2014

Das sind die Gewinner des 86. Academy Awards 2014  –   Der Oscar 2014 ging an :

Beste Hauptdarstellerin: Cate Blanchett („Blue Jasmine“)

Beste Nebendarstellerin: Lupita Nyong’o („12 Years a Slave“)

Bester Nebendarsteller: Jared Leto („Dallas Buyers Club“)

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Beste Regie: Alfonso Cuarón („Gravity“)

Bester Song: „Let It Go“ („Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“)

Bestes Originaldrehbuch: Spike Jonze („Her“)

Bestes adaptiertes Drehbuch: John Ridley („12 Years a Slave“)

Bester Animationsfilm: „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“

Bestes Kostüm: „Der Große Gatsby“

Beste Maske: „Dallas Buyers Club“

Bester Soundtrack: „Gravity“

Bester Animationskurzfilm: „Mr. Hublot“

Bester Dokumentarfilm: „20 Feet from Stardom“

Bester fremdsprachiger Film: „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“ (Italien)

Bester Kurzdokumentarfilm: „The Lady Number 6: Music Saved My Life“

Bester Realkurzfilm: „Helium“

Bester Ton: „Gravity“

Bester Tonschnitt: „Gravity“

Beste Visualeffekte: „Gravity“

Beste Kamera: „Gravity“

Bester Schnitt: „Gravity“

Bestes Produktionsdesign: „Der Große Gatsby“

 

Der Goya 2014 ging in diesem Jahr an:   Goya Filmpreisverleihung

Die Oskar-Verleihung 2013

Immer wieder ist die Oskar-Verleihung für eine Überraschung gut.  Der hochgelobte Film von Steven Spielberg „Lincoln“ war für 12 Oskars nomminiert und erhielt am Ende der Nacht nur 2 Oskars.

Die Siegerfilme des Abends:

  • 4 Oscars: „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“
  • jeweils 3 Oscars: „Argo“, „Les Misérables“
  • jeweils 2 Oscars: „Django Unchained“, „Skyfall“, „Lincoln“

 

 Die Gewinner im Einzelnen:

  • Bester Film: „Argo“ (Regie: Ben Affleck, Produzent: Grant Heslov, Ben Affleck, George Clooney)
  • Regie: Ang Lee („Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“)
  • Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis („Lincoln“)
  • Hauptdarstellerin: Jennifer Lawrence („Silver Linings“)
  • Nebendarstellerin: Anne Hathaway („Les Misérables“)
  • Nebendarsteller: Christoph Waltz („Django Unchained“)
  • Nicht-englischsprachiger Film: „Liebe“ (Österreich, Regie: Michael Haneke)
  • Kamera: Claudio Miranda („Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“)
  • Original-Drehbuch: Quentin Tarantino („Django Unchained“)
  • Adaptiertes Drehbuch: Chris Terrio („Argo“)
  • Schnitt: William Goldenberg („Argo“)
  • Filmmusik: Mychael Danna („Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“)
  • Filmsong: Adele Adkins und Paul Epworth („James Bond 007 – Skyfall“)
  • Produktionsdesign: Rick Carter und Jim Erickson („Lincoln“)
  • Tonschnitt: Paul N.J. Ottosson („Zero Dark Thirty“) und Per Hallberg, Karen M. Baker („James Bond 007 – Skyfall“)
  • Tonmischung: Andy Nelson, Mark Paterson, Simon Hayes („Les Misérables“) –
  • Spezialeffekte: Bill Westenhofer, Guillaume Rocheron, Erik De Boer und Donald Elliott („Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“)
  • Animationsfilm: „Merida – Legende der Highlands“ (Regie: Mark Andrews und Brenda Chapman)
  • Animations-Kurzfilm: „Paperman“ (Regie: John Kahrs)
  • Dokumentarfilm: „Searching for Sugar Man“ (Regie: Malik Bendjelloul)
  • Dokumentar-Kurzfilm: „Inocente“ (Regie: Sean Fine und Andrea Nix)
  • Make-up/Frisur: Lisa Westcott und Julie Dartnell („Les Misérables“)
  • Kostümdesign: Jacqueline Durran („Anna Karenina“)
  • Kurzfilm: „Curfew“ (Regie: Shawn Christensen)

 

Verleihung der GOYAS – in diesem Jahr mit politischem Beigeschmack

Der Stummfilm „Blancanieves“  (Schneewittchen) ist als der große Sieger aus der diesjährigen Verleihung der spanischen GOYA-Filmpreise hervorgegangen.  Der in Schwarz-Weiß gedrehte Streifendes Spaniers Pablo Berger erhielt in der Nacht zum Montag insgesamt 10 Auszeichnungen. Der Film ist eine Würdigung der Stummfilme der 20er Jahre.



Berger lässt die Märchen der Brüder Grimm in seinem Film in der südspanischen Regioin Andalusien und in der Welt der Stierkämpfer spielen. Der Film erhielt unter anderem den Goya-Preis für den besten Film. Maribel Verdu wurde für die Rolle der bösen Stiefmutter als beste Schauspielerin ausgezeichnet.  Marcarena Garcia erhielt für die Titelrolle den Goya-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin.

Die Goya Auszeichnung für die beste Regie wurde Juan Amntonio Bayona für den Film „Lo imposible“ (Das Unmögliche) zugesprochen.  Der Film, der von dem Schicksal einer spanischen Familie bei der Tsunami Katastrophe im Dezember 2004 in Asien handelt, erhielt insgesamt fünf Preise.

Die Gala der Preisverleihung war geprägt von der Kritik an der Sparpolitik der spanischen Regierung. Maribel Verdu widmete ihren Preis „all den Menschen, die durch ein kurruptes und veraltetes System ihre Wohnung, ihre Zukunft oder ihr Leben verloren haben“.

Candela Pena, Preisträgerin für die beste weibliche Nebenrolle in „Una pistola en cada mano“  (Eine Pistole in jeder Hand) sagte: “ Ich war drei Jahre lang arbeitslos gewesen und musste mit ansehen, wie mein Vater in einem staatlichen Krankenhaus starb, in dem es nicht einmal Decken gab.“