Der berühmte Wassily Chair (Wassily-Sessel 50 – 125) von Marcel Breuer – online bestellen

Marcel Breuer Wassily Chair B 3 - wikipedia.deEr ist das erste Sitzmöbel aus Stahlrohr, der berühmte und bekannte Wassily Chair oder Wassily Sessel von Marcel Breuer.   Dass man seinem Schöpfer Marcel Breuer ebenso wie dem Niederländer Mart Stam nachsagt, er habe sich dazu vom Fahhrad inspirieren lassen, ist nicht verwunderlich.Fahrradbegeisterung lag in den zwanziger Jahren in der Luft. Jeder fuhr die schnelle Maschine, die nicht lärmt. Schriftsteller wie Jarry, Romains, Tzara sangen das Lob des Velozipeds.  Max Ernst, Marcel Duchamp und andere Dadaisten trieben ihre tiefsinnigen Scherze mit ihm. Für Breuers Beziehung zum Fahrrad spricht,, dass er seinen Stahlrohrstuhl zunächst den Adler-Werken anbot, einer Fahrradfabrik. Hergestellt wurde er dann aber von Thonet, danach von dem Italiener Dino Gavina, der seine Firma später an Knoll International verkauft hat.


Das Modell von heute ist das Ergebnis einer langen Reihe von Versuchen, aus der merhrere Versionen hervorgingen. Als erste gilt eine, die Breuer mit Hilfe eines Schlossers gebaut hat: Sie hat zwar schon die charakteristischen Rücken- und Armlehnen, steht aber noch auf vier Beinen. Daraus entwickelte Breuer die Lösung mit dem endlosen Rohr, das Linien bildet, Linien, die einen Würfel umreißen.  Breuer sagt in einem Aufsatz über „Metallmöbel und moderne Räumlichkeit“ in der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“: „Die Möbel, sogar die Wände des Raumes sind ….. luftig durchbrochen, sozusagen in den Raum gezeichnet….. Ich habe für diese Möbel speziell Metall gewählt, um die eben beschriebenen Eigenschaften moderner Raumelemente zu erreichen.

Die schwere anspruchsvolle Polsterung eines bequemen Sessels ist durch eine straffgespannte Stofffläche und einige leicht dimensionierte federnde Rohrbügel ersetzt …..  Die Schlittenform erhöht die Beweglichkeit.  Sämtliche Typen sind aus denselben normierten, elementar gehaltenen, jederzeit zerleg- und auswechelbaren Teilen konstruiert.  Diese Metallmöbel sollen nichts anderes als notwendige Apparate heutigen Lebens sein“.


Dass der Sessel heute „Wassily“ heisst, erklären viele damit, dass er für den Maler Kandinsky, Breuers damaligen Bauhaus-Kollegen , entworfen worden sei. In der Monographie von Christopher Wilk über Breuer ist davon aber nichts zu lesen. Vielmehr erichtet Wilk, dass Breuer extem nervös gewesen sei, wie sein neuer Entwurf ankommen würde, und zitiert Breuer: …..“ ich dachte, dass er von allen meinen Areiten am meisten Krtik finden würde. Er ist mein extemstes Werk , sowohl in der Erscheinung wie im Gebrauch des Materials. Er ist der am wenigsten künstlerische, der logischste, der am wenigsten gemütliche und der am stärksten mechanische“.  Breuers Nervosität wich erst, als, so Wilk, Kandinsky den Sessel überschwenglich gelobt hatte.

1926 war die damlige Version Mittelpunkt einer Ausstellung von Breuers Werk in der Kunsthalle Dessau.

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