Berühmte und beliebte Urlaubsziele: Italien, berühmte Reiseziele in Italien von Florenz bis Rom

ROM Engelsburg

Rom Engelsburg – wikipedia.org

Ein Urlaub in Italien gehört für viele Deutsche zum jährlichen , obligatorischen Reiseprogramm.  Italien liegt überwiegend auf einer Halbinsel, die an die Form eines Stiefels erinnert. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 1.200 km. Angrenzende Staaten sind Frankreich (Länge der gemeinsamen Staatsgrenze: 488 km), die Schweiz (734,2 km), Österreich (430 km), Slowenien (232 km) sowie die Enklaven San Marino (39 km) und die Vatikanstadt (3 km). Italien besitzt mit Campione d’Italia eine Exklave in der Schweiz. Eine weitere Grenze ist die zu Tunesien (Seegrenze).Es gibt soviele sehenswerte und interessante Urlaubziele in Italien, dass es den Rahmen sprengen würde, sie hier alle namentlich zu erwähnen.  Ich will versuchen, die attraktivsten oder bekanntesten oder berühmtesten Destinationen in Italien auf dieser Seite zu thematisieren.  Wenn wir im Norden der Halbinsel beginnen, dann gehört sicher der Gardasee zu einem der berühmtesten Reiseziele überhaupt.   Durch die geografische Nähe alleine bedingt,  ist gerade die Region rund um den Gardasee von deutschen Urlaubern , nicht nur während der Saison, belagert.  Viele Deutsche haben ausserdem am Gardasee ihre Urlaubsresidenzen.


Die Orte des Gardasees, die sich besonders hervorheben, sind m.E.  Bardolino, Lazise, Sirmione und Garda, um nur ein paar wenige zu nennen.

Rom, die Ewige Stadt – eigenet sich auch großartig um einen Kurzurlaub zu verbringen

Rom, die „Ewige Stadt“ , nimmt seit langem unter den Städten  der Welt, eine besondere und einzigartige Stellung ein. Im Altertum war es das glänzende, politische und kulturelle Zentrum eines großen Weltreichs, das von Spanien bis in den Nahen Osten und von Britannien bis nach Nord-Afrika reichte. Aus allen Teilen des Imperiums kamen Künstler und Kaufleute, Staatsmänner und Soldaten, Wissenschaftler und Abenteurer nach meist monatelanger Reise in die „Urbs“, die Hauptstadt der damals bekannten Welt.

Im Mittelalter belebten Pilger aus ganz Europa die Straßen nach Rom, dem Sitz des Papstes und Mittelpunkt des westlichen Christentums. Vom 15. bis 17. Jahrhundert bescherte dann die Renaissance der Stadt eine neue Blütezeit. Maler, Baumeister und Bildhauer aus ganz Italien schufen damals jene Fülle einzig darstehender Kunstwerke, die noch heute jeden kunstineressierten Romreisenden begeistern.  Künstler aus allen Ländern Europas sind seitdem nach Rom gezogen, um aus Altem zu lernen und Neues zu schaffen.

Florenz ist einer der schönsten Städte Italiens

Florenz  gehört genauso zu den „have musts“ wie Rom.  Wenn man eine Reise nach Italien plant, darf man Florenz auf keinen Fall vernachlässigen!  Florenz, die Schöne, man denkt an die Medici, an die Renaissance, an Lebensfreude, Pracht und Anmut.  Die Altstadt, wie sie sich uns heute darbietet, geht auf rege Bautätigkeit zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert zurück; diese war eine unmittelbare Folge des „Wirtschaftsbooms“, der dem Mittelalter schlagartig ein Ende setzte und Ursache für einen geistigen und gesellschaftlichen Umbruch unerhörten Ausmaßes war.

In Florenz gilt, was auch für andere Kunststädte gilt: am besten hält man die Augen ständig nach oben gerichtet – dann stellt man fest, daß es ineiner Straße kaum zwei Häuser von der selben Höhe und der selben Farbe gibt:  Die Dachgesimse tanzen in bewegter Folge auf und ab, wie Noten einer beschwingten Melodie. Die Fassaden selbst bilden eine harmonische Stufenfolge von Ocker-, Sepia- und Sienatönen.

Museen und Baudenkmäler in Florenz haben weltnieveau.  Die berühmtesten Baumeister und Künstler haben in Florenz geprägt und ihren „Abdruck“ hinterlassen.   Alleine für die Museen sollten Sie mindestens zwei Tage einplanen, um sich nur einen rudimentären Eindruck verschaffen zu können.

Eine dritte Hochburg des Tourismus ist ganz ohne Zweifel Venedig.

Die Altstadt von Venedig ist eine Stadt im Wasser. Sie setzt sich aus rund 120 Inseln zusammen, zwischen denen sich unterschiedlich breite Kanäle hindurchziehen.Dabei wurden seit dem 19. Jahrhundert immer mehr Kanäle zugeschüttet oder für den Wasserverkehr stillgelegt. Dieser Gegensatz zwischen Land- und Wasserverkehr setzt sich bis heute fort. Die meisten Kanäle werden nur noch wenig oder gar nicht befahren. Die Dominanz des Wasserverkehrs wird am Canal Grande augenfällig, der nur stückweise von Fußgängern erreichbar ist, vor allem um die Rialtobrücke, dem ehemaligen kommerziellen Zentrum der Stadt. Am Kanal ballen sich stattdessen die repräsentativen Palastbauten des Stadtadels, die als palazzi oder case (Häuser) bezeichnet werden (daher etwa Bezeichnungen wie Ca’ Foscari).


Zu jeder Insel gehört mindestens ein Platz, der das Kommunikations-, Verkehrs- und Handelszentrum bildet. Jedoch haben spätere Veränderungen diese Struktur überlagert, wie etwa die Strada Nova oder die Via Garibaldi. Das ehemalige Machtzentrum der Stadt, der Markusplatz, weist eine völlig eigene Struktur auf.

Das Gebiet ist von dem großen Platz und den öffentlichen Gebäuden geprägt, allen voran dem Dogenpalast und den Prokuratien, aber auch von Bibliotheken und Museen, der Markuskirche und dem Campanile. Der Platz mit seinen Gebäuden ist zugleich eine Inszenierung der Unangreifbarkeit, denn das Zentrum der Macht, der Dogenpalast, ist nie – von den frühesten Anzeichen abgesehen – durch sichtbare Wehrbauten gesichert worden. Diese Symbolsprache war von großer Suggestionskraft für Menschen, deren Städte von Mauern und Gräben umlagert waren.

Italien gehört, völlig zu recht, zu den beliebtesten Reisezielen weltweit !

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