Berühmte und bekannte Freimaurer, Persönlichkeiten der Geschichte, die Fraumaurer waren

Freimaurer Symbole - wikipedia.deDie Freimaurerei, auch Königliche Kunst genannt, versteht sich als ein ethischer Bund freier Menschen mit der Überzeugung, dass die ständige Arbeit an sich selbst  zu einem menschlicheren Verhalten führt. Die fünf Grundideale der Freimaurerei sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität, sie sollen durch die praktische Einübung im Alltag gelebt werden.Die Freimaurerei und  die Freimaurer wurden oft mißinterpretiert, mißverstanden oder man hielt sie für Mitglieder eines Geheimbundes oder gar für Verschwörer.  Nichts dergleichen trifft zu.   Die Freimaurer sind ein Bund von Menschen mit hohen moralischen Werten.


Der Ursprung der Freimaurerei ist nicht hundertprozentig geklärt. Wahrscheinlich stammt die Freimaurerei aus England.  Dort taucht der Begriff „Freemason“, also Freimaurer oder besser freier Steinmetz, erstmals in Dokumenten der Kathedrale von Exeter aus dem Jahre 1396 auf. Im Mittelalter hatten Steinmetze als einzige Handwerker das Privileg des Reisens und waren mit ihrer Berufsausübung nicht ortsgebunden wie andere Handwerker, die in einer Stadt nur arbeiten durften, wenn sie in deren Zunftrolle eingetragen waren. Steinmetze wurden hauptsächlich bei grösseren Sakralbauten benötigt. Gute Steinmetze waren sehr begehrt, daher mussten sie ihr Wissen schützen, um unentbehrlich zu bleiben. Auch deshalb schlossen sie sich zu Steinmetzbruderschaften zusammen.

Die Steinmetzbruderschaft ist die überregionale Organisation der Steinmetze, die an Kirchengroßbaustellen arbeiteten. Da nach und nach immer weniger sakrale Bauten entstanden, nahmen die Hütten zuerst auch „angenommene Maurer“, ab 1650 dann vermehrt Geistliche, Adelige, Gelehrte,  Handwerker und andere Bürger als Mitglieder auf.  Zu diesem Zeitpunkt wandelte sich die einstige Werkmauerei in die spekulative Maurerei. Ausschlaggebend waren dabei nicht Geburt und Stand, sondern die individuelle Eignung.  Adel und Bürgertum begegneten sich hier bereits auf der gleichen Ebene.

Als Grundungsjahr der modernen Freimaurerei wird das Jahr 1717 angegeben. Am 24. Juni schlossen sich in Engalnd vier seit Jahren  bestehende Logen zur ersten Großloge zusammen. Seitdem gilt der 24. Juni als der höchste Feiertag. Im Zeitalter der Aufklärung fand das Gedankengut der Freimaurer viel Zuspruch,  und die Logen verbreiteten sich rasch.

Bereits im Jahr 1723 wurden in England die sog. „Alten Pflichten“ veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die erste Satzung der Freimaurer.  Hier sind die Rituale geregelt und bereits im Jahre 1730 gab es die heute noch drei gültigen Grade der Freimaurer: den Lehrling, den Gesellen und den Meister.

Das Ritual ist nichts Verbotenes, Okkultes oder für die körperliche Integrität Gefährliches. Es wird oft mit einer Art Meditation vergleichen und ist der feierliche Ablauf des Geschehens im Tempel, wie die Freimaurer ihren Versammlungsraum nennen.  Der Wortlaut des Rituals ist genau festgelegt und geht auf Texte zurück, die schon vor 200 Jahren ebenso vorgetragen wurden.

Berühmte Freimaurer:

  • Louis Amstrong
  • Mustafa Kemals Atatürk
  • Count Basie
  • Karlheinz Böhm
  • Simon Bolivar
  • Alfred Brehm
  • Marc Chagall
  • Winston Churchill
  • Andre Citroen
  • Goerge Jacques Danton
  • Charles Dickens
  • Johann Gottlieb Fichte
  • Alexander Fleming
  • Henry Ford
  • Benjamin Franklin
  • Franz I . Kaiser von Österreich
  • Friedrich der Große
  • Friedrich III.
  • Giuseppe Garibaldi
  • Andre Gide
  • Johann Wolfgang von Goethe
  • Joseph Haydn
  • Heinrich Heine
  • Edgar J. Hoover
  • Alexander von Humboldt
  • Rudyard Kipling
  • Gottfried E. Lessing
  • Charles Lindbergh
  • Franz Liszt
  • Wolfgang Amadeus Mozart
  • Prinz Phillip Herzog von Edingburgh
  • Alexander Puschkin
  • Franklin. D. Roosevelt
  • Theodore Roosevelt
  • James Rothschild
  • Walter Scott
  • Gustav Stresemann
  • Leo Tolstoi
  • Harry S. Truman
  • Kurt Tucholsky
  • Mark Twain
  • Voltaire
  • George Washington
  • John Wayne
  • Oskar Wilde
  • Wilhelm I

Die Freimaurerei ist ein Kind der Aufklärung. Die Aufklärung versuchte den Erkenntnisprozess zu befreien: von Vorurteilen, Traditionen, Konventionen, Dogmen, Institutionen und Ähnlichem. Sie versucht, den Menschen aus seiner Unmündigkeit zu befreien.


Dabei ist die Freimaurerei keine Philosophie, sondern eher ein Verhaltensmuster, in dem die Toleranz die hervorstechendste Eigenschaft ist. Sie ist die höchste Tugend. Freimaurer stellen höchste moralische Ansprüche an sich selbst, ohne diese jedoch von den anderen zu erwarten oder einzufordern.

Die Freimaurerei ist weltoffen und international, achtet die Würde aller Menschen gleich welcher Hautfarbe, Rasse, Religion, Herkunft oder Nationalität.  Ausserdem fordert sie zum Nachdenken auf,  zum bilden einer eigenen Meinung, zur geistigen Freiheit und nicht zu blindem Gehorsam.

Sollte Sie das Thema interessieren und Sie mehr über Freimaurer und Freimaurerei erfahren wollen, so empfehlen wir Ihnen gerne diese Bücher:

 

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