Berühmte Philosophen: Aristoteles, Alkibiades, Heraklit, Hippokrates, Seneca, Cicero, Marc Aurel

Aristoteles_Bueste_wikipedia.deBerühmte Philosophen: Aristoteles, Alkibiades, Heraklit, Hippokrates, aus der Antike oder Seneca,  Cicero und Marc Aurel aus der römischen Zeit, schienen damals in ihrer Denkensweise weit voraus und ihre Weisheiten und Lehren haben zum Teil heute noch Gültigkeit. Grundlegend versucht der Philosoph Antworten zu finden über die Existenz, dem Leben und der Liebe. Sein Bestreben ist es einen Sinn in allem weltlichen zu erkennen.


Der Grieche Aristoteles geboren 384 v. Chr. in Stageira und gestorben 322 v. Chr. in Chalkis bildete den Grundstein des Aristotelismus. Aristoteles Theorien in der Wissenschaft, Biologie, Logik, Physik, Ethik, Dichtung und Staatslehre haben maßgeblichen Einfluss genommen auf die Denkensweisen der Menschheit. Mathematik Naturwissenschaftliche Begriffe wie „Form“, „Substanz“, „Materie“, „Energie“ und „Potenz“ wurden durch Aristoteles geprägt und haben heute noch ihre Gütligkeit. Aristoteles galt seiner Zeit schon als hochbegabt, seine Zitate haben heute noch Anspruch.

Alkibiades, ein griechischer Philosoph geboren 451 v. Chr. in Athen und 404 v. Chr. in Phrygien gestorben war ein einflussreicher Feldherr, Redner und Staatsmann.

Trotz seiner militärisch herausragenden Rolle, blieb Alkibiades  keiner Politischen Rolle treu. So wanderte Alkibiades als Berater gerne auch zum Feind über wenn er seine politischen Ziele auf der einen Seite nicht erreichen konnte. Alkibiades wurde deshalb mehrfach in die Verbannung geschickt. Allerdings fand Alkibiades immer wieder von neuem Befürworter.

Hippokrates und Heraklit gehören ebenso zu den herausragenden griechischen Philosophen

Der zur Antike lebende Philosoph Hippokrates von Kos lebte zwischen 460 und 370 v. Chr. und war bereits zu seiner Zeit ein berühmter und hoch geehrter Arzt.
Hippokrates gilt als Gründer der wissenschaftlichen Medizin. Die pathologischen Vorstellungen von Hippokrates haben heute nur noch historischen Wert, allerdings sind Hippokrates Denkweisen in Bezug auf Empathie, geistige Hygiene, persönliche Integrität und analytisches Denken nach wie vor von der Ärzteschaft gefordert.

Berühmte Philosophen: Heraklit lebte um 520 und 460 v. Chr. und war ein anerkannter Philosoph. Heraklits  Blick auf die Menschheit und Erde fand aus mehreren Perspektiven statt, so dass es teilweise zu unverständlichen Wirren kam. Später setzte Heraklit sich mit Gegensätzen auseinander und versuchte einen Sinn zu erklären, wie beispielsweise für Tag und Nacht, Eintracht und Zwietracht, die er in einer spannungsgeladenen Eintracht sah. Heraklit umfasste sein Weltbild in Logos die einen weit umfassenden Spielraum hatten. Heraklit war ein wahrer Philosoph der in seinem Denken keine Grenzen zog.

Seneca, Cicero und Marc Aurel – berühmte Philosophen der römischen Epoche

Der römische Philosoph Seneca lebte bis etwa 65 n. Chr. und war ein Stoiker, Staatsmann, Naturforscher und Dramatiker. Senecas Bücher die er verfasste waren sehr begehrt. Seneca gilt als Erzieher Neros, dem späteren Kaiser von Rom. Nero war gleichzeitig sein Schicksal, denn er konnte ihn nicht in seinem Temperament bändigen um ein weiser aber gleichzeitig milder Herrscher zu werden. Seneca starb durch Selbstmord, dem Nero ihn befohlen hatte.

Marcus Tullius Cicero lebte zwischen 106 und 43 v. Chr. und war ein Anwalt, Schriftsteller, Philosoph und Politiker des römischen Reiches. Gleichzeitig galt Cicero als berühmtester Redner des römischen Volkes und war 63 v. Chr. Konsul. Die Briefe, die Cicero an Atticus (römischer Ritter) schrieb sind maßgebend für unser heutiges Bild der damaligen Zustände in Rom. Oft wurde Cicero seine Wankelmut in politischen Entscheidungen vorgeworfen obgleich er sich selbst als Flexibel sah.


Zwischen 121 und 180 n. Chr. lebte der berühmte Philosoph Marc Aurel oder auch Marcus Aurelius genannt. Marc Aurel war ein sogenannter „Adoptiv“ Kaiser des römischen Reiches. Marc Aurel war maßgeblich daran beteiligt, die Rechtsprechung und Gesetzgebung für Frauen und Sklaven zu reformieren. Die Friedenszeiten hielten nicht lange an, so verbrachte Marc Aurel seine letzten Jahre im Feldlager wo er sein „Selbstbetrachtung“ verfasste. Die Nachwelt überlieferte sein Werk und kürte ihn zum Philosophenkaiser. Seine Schrift zählt heute noch zur Weltliteratur. Eines seiner Zitate lautet: „Du kannst nicht im Schreiben und Lesen unterrichten, wenn du es nicht selber kannst; viel weniger lehren, wie man recht leben soll, wenn du es nicht selber tust.“ (XI, 29)

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