Berühmte Opern, berühmte Komponisten, bekannte Opernkomponisten, berühmte Opernhäuser

München_Nationaltheater_wikipedia.orgÜber den Ursprung der Musik gibt es nur Mutmaßungen. Hauptsächlich dürften zwei Antriebe der menschlichen Musikübungen in Frage kommen: ein kultisch-gottesdienstlicher und einer, der mit der Tatsache zusammenhängt, daß zwischen Arbeit und Rhythmus ein Zusammenhang besteht. Auch rhythmich-tänzerische und emotionelle Antriebe kommen in Frage.  Richard Wagner meinte, Musik – das heißt Gesang – sei gesteigerte Sprache, Goethe hat die Musik die  „schönsten Offenbarung Gottes“  genannt, Denker und Dichter aller Zeiten haben sich entsprechend geäußert.


Sinnliches, Übersinnliches und Sittliches spielt im „Phänomen Musik“ stets ineinander. Den Griechen war ein System der musikalischen Ethik geläufig. Solche weltanschaulichen Elemente finden sich auch in der Tonkunst der vorderasiatischen und fernasiatischen Kulturen. Zu uns ins eigentliche europäische Abendland kam die Musik, kamen die Musikinstrumente aus dem uralten Kulturgebiet zwischen Euphrat und Tigris, über Ägypten, Palästina und Griechenland.  Unter der Wucht von Trompetenklängen stürzten nach der Sage die Mauern von Jericho ein. Davids Gesang bewegte Saul. Die Psalmen sind poetisierte  Musik, gegildiert in Melodie und Rhythmus.

Neben den Opernwerken, die wir hier ausführlich behandeln werden, finden auch Operetten und Musicals als die jüngere Form von musikalischen Bühnenwerken ihre angemessene Würdigung.   Wir wollen Ihnen an dieser Stelle die Möglichkeit eröffnen, sich mit allen drei Formen des Musiktheaters auseinanderzusetzen.

Eine kleine Geschichte der Oper

Üblicherweise läßt man die abendländische Geschichte der Oper beginnen mit der „Daphne“ von Jacopo Peri und der „Eurydike“ von Giulio Gaccini. Sie entstanden um das Jahr 1600 in Florenz und waren Ergebnisse ernster Beschäftigung mit der altgriechischen Musiktragödie: diese wollte man wiedererwecken (Renaissance) und hielt sich daher an griechische Sagenstoffe.  Ob man nun diese ersten „dramma per musica“ wirklich als einzige und ursprüngliche Wurzeln der neuzeitlichen Oper betrachten soll, steht auf einem anderen Blatt.

Florentinisches Drama per musica, venezianische Volksoper, neapolitanische opera seria und opera buffa enthielten bereits die wesentlichen Bestandteile der neuen Kunstgattung Oper.  Wie wurde diese nun in anderen Ländern aufgenommen?

In Frankreich versuchte man es frühzeitig mit eigenen Werken und widersetzte sich immer wieder dem Einfluß der italienischen Oper. Haupt der ersten großen französischen Opernbewegung war der 1632 in Florenz geborene Jean Baptiste Lully; er verschmolz das französische Tanzspiel mit Bestandteilen der italienischen Oper, bereicherte das Orchester sowie die Chöre und war der musikalische Vertreter der Zeit des „Sonnenkönigs“.

England besaß in seinen Maskenspielen schon sehr früh eine eigengewachsene Kunst und war auf dem Wege, sich dem Werk des genialen Henry Purceill (1658-1695) eine nationale Opernkunst zu schaffen.  Die Entwicklung wurde jedoch unterbrochen, einmal durch die Opern Händels mit ihrem italienischen Stil und deutschem Gehalt, zum anderen durch die italienischen Operntrúppen. Zu nennen ist noch aus dieser Zeit die „Bettler-Oper“ von Gay und Pepusch, die der ernsten Oper in Engalnd für lange Jahre den Garaus machte.

Die eigentlichen, langdauernden Auseinandersetzungen aber spielten sich in Deutschland ab. Zunächst schien es, als sollten die Ansätze zu natioanlbetontem Opernleben völlig durch italienische und französische Opernflut hinweggeschwemmt werden. In Dresden, München, Wien, Hannover, Düsseldorf nahmen die Höfe gern die italienischen Werke auf.

Die eigentlichen Vollender der neuzeitlichen deutsch-europäischen Oper sind Gluck und Mozart. Zugleich zeichnet sich in ihren Hauptwerken ein alter, nie erloschener, nie erlöschender Gegensatz der Operngeschichte – nämlich der zwischen Musik und Drama – besonders deutlich ab. Ausgangspunkt für beide Meister ist der italienische Opernstil, dem sie in manchen Frühwerken selbst gehuldigt haben. Christoph Willibald Gluck (1714-1787) verlangte in seinen Reformwerken gegenüber dem „Arienbündel“ der italienischen Oper und ihrem teilweise unsinnigen Text mehr dramatische Wahrheit in Handlung und Musik, entkleidete die Arie ihrer vielfach veräußerlichten, stimmprunkenden Selbstherrlichkeit, beseelte und vertriefte das Rezitativ, schuf eine großräumige Anlage und herbe Strenge – alles gerichtet auf das eine Ziel: das Drama.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts begann in Italien und in Deutschland eine der großartigsten Parallelen der Operngeschichte. Die im gleichen Jahre (1813) geborenen Meister Verdi und Wagner faßten alle Kräfte und Eigengesetze ihrer nationalen Vergangenheit zu überragenden Werken zusammen .

Die Geschichte der Oper, der Operette, des Musicals werden wir noch ausführlicher behandeln .   Wir wollen Ihnen unter dieser Rubrik (Kategorie) einige der berühmtesten Komponisten von Opern vorstellen, Sie mit berühmten Opernhäuser bekannt machen und  Ihnen ebenfalls Inhalte von Opern vermitteln.

Berühmte Opernhäuser:

Das Nationaltheater in München

die Mailänder Scala

Met – Metropolitan Opera House in New York

Palau de les Arts (Oper) in Valencia

 das Opernhaus in Sydney

Oper in Dresden

um an dieser Stelle einfach die fünf prominentesten und berühmtesten Häuser zu benennen.

Sie finden auch unter diese Rubrik Informationen über die berühmtesten Komponisten; wie z.B.

Monteverdi  (1567-1643)

Händel, Georg Friedrich  (1685-1759)

Haydn, Josef  (1732-1809)

Mozart, Wolfgang Amadeus  (17561791)

Beethoven, Ludwig van (1770-1827)

Weber, Carl Maria (1786-1826)

Wagner, Richard (1813-1883)

Verdi, Giuseppe (1813-1901)

Offenbach, Jaques  (1819-1880)

Tschaikowsky, Peter I.  (1840-1893)

Dvorak , Anton  (1841-1904)

Puccini, Giacomo (1858-1924)


Strauss, Richard  (1864-1949)

um nur einige zu benennen.

Berühmte Opern:

Von Aida  bis zum Ring der Nibelungen  (Verdi und Wagner), werden wir Ihnen hier noch einmal die Komponisten und Ihre Werke vorstellen.

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