Gedichte/Literatur

Bücher - RückenHeutzutage sind unzählige Bücher und Gedichtbände im Umlauf. Einige sind gerechtfertigt, andere verschenktes Papier. Manche schaffen es gerade mal über die Landesgrenze, andere werden zur Weltliteratur.
Doch was sind die wirklichen Klassiker für berühmte Literatur und Weltliteratur?

Generell wird die Literatur in verschiedene Epochen unterteilt.
Bekannte Weltliteratur wie Homers „Odyssee“ oder Sophokles‘ „Antigone“ gehören dabei zu den ältesten und werden der Antike zugeordnet.


Wesentlich jünger ist die Renaissance (ca. 1300 – 1500) die berühmte Schriftsteller wie William Shakespeare hervorbrachte, dessen Werke „Romeo und Julia“ oder „Hamlet“ es mittlerweile in Kinos geschafft haben.

Die Klassiker der Weltliteratur schaffen es bisweilen auch in die Klassenzimmer.

Die Epoche der Aufklärung ist da sehr beliebt. Nicht fehlen darf dabei berühmte Literatur wie Lessings Dramen „Emilia Galotti“ (1772 uraufgeführt) und „Nathan der Weise“ (1779).
Eher philosophischer Natur sind die Veröffentlichungen der Franzosen Montesquieu, Voltaire und Jean-Jaques Rousseau oder des deutschen Schriftstellers Georg Christoph Lichtenberg, der vor allem für seine Aphorismen berühmt ist.

Ebenfalls beliebtes Thema in Schulen ist der Sturm und Drang.
Hier sind Goethe und Schiller und deren berühmte Gedichte die Aushängeschilder.
Doch auch Dramen wie „Die Leiden des jungen Werther“ (1774) oder „Kabale und Liebe“ (1784) sind dabei nicht wegzudenken.

Allerdings gehören Goethe und Schiller auch in die Weimarer Klassik.
Hier sind vor allem der berühmte „Faust“ und „Wilhelm Tell“ einzuordnen.

Zu einer jüngeren Epoche gehört der Franzose Victor Hugo, dessen bekannte Weltliteratur „Der Glöckner von Notre-Dame“ und „Die Elenden“ (Les Misérables) bereits zu Musicals gemacht wurden.
Auch Edgar Allan Poe gehört in diese Zeit. Er schrieb die Kurzgeschichte „Der Untergang des Hauses Usher“ und den Roman „Die Abenteuer Gordon Pyms“.

Berühmte Gedichte von Heinrich Heine („Deutschland, ein Wintermärchen“) und der Schriftsteller Georg Büchner („Dantons Tod“ und „Lenz“) gehören zu der Epoche des Vormärz, dem sich der Realismus anschließt.

Berühmte Literatur-Klassiker, die sicher in keiner privaten Bibliothek fehlen

Bekannte Weltliteratur aus dieser Zeit ist Lew Tolstois „Krieg und Frieden“ und Fjodor Dostojewskis „Schuld und Sühne“.
Neben dieser schweren Lektüre entstanden in der Zeit aber auch Werke, die für jüngere Leser geeignet sind. Beispiele sind Charles Dickens‘ „Oliver Twist“ und Mark Twains Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn.


Ebenfalls zu den Dauerbrennern gehört „Das Urteil“ von Franz Kafka und bei Theaterregisseuren findet Bertolt Brecht mit seiner „Dreigroschenoper“ großen Anklang und es vergeht keine Spielzeit in der es nicht irgendwo aufgeführt wird.

Während des 2. Weltkriegs wurde es in Europa zunehmend schwerer Literatur zu veröffentlichen. Neben Brecht leideten darunter auch Thomas Mann („Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“) und Kurt Tucholsky („Schloß Gripsholm“). Deshalb zogen sie sich ins Exil zurück, was dieser Epoche auch den Namen verlieh.

Im breiten Fächer der Weltliteratur finden einige Bücher allerdings besonders großes Interesse und je größer dieses ist, umso mehr Menschen sollen diese Werke zugänglich gemacht werden.
Die neueste Methode ist dafür der Film.
So brachte Sean Connery den Zuschauern Umberto Ecos „Der Name der Rose“ nahe und Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ wurde zu einem Fantasy-Film. Nicht zu vergessen auch „Das Parfum“ von Patrick Süßkind, das vor einigen Jahren in die Kinos kam.