Bekannte Sprachschulen in Japan – Auswandern nach Japan

Auswandern nach Japan

 

Japan ist ein außergewöhnliches Land. Ein Land, in dem schrille Mangas, ruhige Teezeremonien, uralte Tempel und ultraschnelles Internet scheinbar problemlos nebeneinander existieren. Ein Land, das großen Wert auf seine Sitten und Gebräuche legt. So faszinierend der Gedanke auch sein mag, in ebendiesem Land zu leben – sich vollständig in die dortige Gesellschaft zu integrieren bedarf viel Mühe, Zeit und Kenntnis über die Kultur und Menschen. Wer aber entschlossen ist, nach Japan auszuwandern und sich schließlich dort einlebt, wird die Entscheidung nicht bereuen.

Bevor Sie sich ganz sicher dafür entscheiden auszuwandern, ist ein längerer Aufenthalt in Japan, bei dem Sie einen Eindruck aller Facetten des Landes zu gewinnen, ganz vernünftig, damit Sie wissen worauf Sie sich einlassen. Umso besser wenn Ihr Wunsch, ins Land der aufgehenden Sonne zu ziehen, dadurch auch einfach nur verstärkt wird.


Einreise mit oder ohne Visum

 

Ohne ein Visum beantragen zu müssen, können deutsche Staatsbürger für 90 Tage as Touristen nach Japan einreisen. Dazu wird nur ein gültiger Reisepass benötigt. Der Aufenthalt kann dann vor Ort im zuständigen Rathaus auf insgesamt 180 Tage verlängert werden.

Sinnvoll ist es, den Urlaub in Japan mit einem Sprachkurs zu kombinieren und somit gleichzeitig die Sprache zu lernen und mehr über die Sitten des Landes zu erfahren. Häufig bieten Anbieter von Sprachreisen auch interessante kulturelle Exkursionen mit an. Erkundigen Sie sich umfassend, bevor Sie eine Sprachreise buchen.  Es gibt viele interessante Angebote und hervorragende Spraschulen, die Sie buchen können.

Auch Praktika sind in dieser Zeit nützlich, um die Arbeitswelt Japans auf erst einmal simple Weise kennenzulernen. Unbezahlte Praktika stellen mit dem Touristenstatus kein Problem dar. Wer in Japan ein bezahltes Praktikum antritt benötigt jedoch meistens bei der Einreise ein Visum.

Speziell für Bürger aus Deutschland, Australien, Neuseeland, Kanada, Südkorea, Frankreich, Irland, Großbritannien und Dänemark gibt es die Möglichkeit, des „Working Holiday Visa“. Damit kann man ein Jahr lang durchs Land reisen und nebenbei jobben. Das Visum ist allerdings nur für 18- bis 30-jährige verfügbar.

Wer sich letztendlich fest dazu entschließt, nach Japan auszuwandern, muss natürlich ein Visum beantragen. Bei der Einreise erhält man dann die neulich eingeführte Resident Card. Damit ist eine Aufenthaltsdauer von bis zu fünf Jahren möglich.


Informieren Sie sich am besten bei der japanischen Botschaft über die genauen Bedingungen für Ihren jeweiligen Einreisezweck und darüber welches Visum Sie benötigen.

Sprache und Sitten lernen

Tipp: Nehmen Sie sich auf jeden Fall die Zeit, die Sprache und grundlegende Verhaltensformen zu lernen, bevor Sie sich nach Japan aufmachen. Das ist nicht nur höflich und zeigt Respekt gegenüber der japanischen Kultur. Ihnen wird dafür auch Anerkennung entgegengebracht. Ohne entsprechende Sprachkenntnisse kommt man in Japan sowieso nicht weit. Es lohnt sich also immer, im Voraus gute Erfahrungen mit einer Sprachreise nach Japan  zu machen oder einen Japanischkurs in Deutschland zu belegen. Es wird Ihnen auch leichter fallen, einen Job zu finden, sofern Sie diesen nicht durch eine Versetzung nach Japan beibehalten, und sich in der Gesellschaft akzeptiert und wohlzufühlen.